Cheers: Diese 7 Learnings haben mich reicher gemacht

Beziehe nichts Negatives auf dich

Du sprichst diese hübsche Blondine in der Bar an – aber sie raunzt dich an. In der U-Bahn stiert dich dein Gegenüber an wie der Teufel. Oder der Kellner knallt dir den Teller Spaghetti auf den Tisch. Was soll das bitte? Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren.

Vielleicht hat der andere nichts gegessen?

Oder hat er zu viel gegessen?

Seine Frau hat ihn sitzen lassen?

Oder sie ist einfach nur schlecht im Bett?

Es hat wahrscheinlich nichts mit uns zu tun. Faustregel: Nimm nur Kritik persönlich, wenn du auch mit einem Menschen persönlich bist. Und wenn sie sachlich und begründet ist. Also denken wir bei Fremden am besten gar nicht darüber nach und freuen uns einfach, dass wir nicht so ein Arschloch sind …

Liebe die Unsicherheit und den Zweifel

Von konservativem Elternhaus geprägt und ungeduldig, früher hätte ich gerne einen Fahrplan für die nächsten 50 Jahre gehabt. Aber irgendwann hab ich mich dann dafür entschlossen alles entspannter anzugehen. Ernste Probleme hatte ich eigentlich noch nie. Und die meisten Sachen, über die ich mir Gedanken gemacht habe, sind eh nie passiert.

Also habe ich akzeptiert, dass mein Weg nicht vorgezeichnet ist. Und mittlerweile liebe ich es. Es tun sich ständig neue Projekte und Chancen auf und ich habe keine Angst, dass ich keine Ahnung habe, wo ich in 5 oder 10 Jahren stehen werde. Ideen hab ich genug, das reicht mir.

Oftmals sind es nur Erwartungen von außen, die uns verunsichern. Kennst du folgende Fragen auch:

„Warum bist du noch nicht verheiratet?“

„Was macht man denn mit diesem Studium?“

„Kann man von dem Job Leben?“

Einfach ignorieren. Mach lieber das, was du für richtig hältst und denk daran, was Napoleon gesagt hat 😉

„Wer von Anfang an genau weiß, wohin sein Weg führt, wird es nie weit bringen.“

Napolen Bonaparte

Liebe die Niederlage

Yoda hat sie als größten Lehrmeister bezeichnet. Und du solltest sie nicht verteufeln: die Niederlage. Es geht jetzt nicht um diesen Fuck-Up-Kult. Es nervt mich, dass Scheitern manchmal glorifiziert wird. Aber verurteilen sollten wir es auf keinen Fall. Gerade wenn es sich um Geld dreht, haben mir die schwersten Niederlagen geholfen. Wenn du erfolgreich investieren willst, dann musst du schon mal auf die Schnauze geflogen sein.

Zwei wichtige Faktoren: Wenn du zockst oder schmerzhafte Fehler machst – es wird dir so schnell nicht mehr passieren. Denn du wirst dieses Gefühl nie wieder vergessen. Durch Fehler wirst du also vorsichtiger. Wir werden wieder Fehler machen, aber wir werden sie besser machen und uns dem besten Spiel nähern. Fail better – wer stets besser scheitert, wird langfristig gewinnen.

Und noch ein zweiter Aspekt: Wer noch nie gescheitert ist, wird auch nie Chancen nutzen. Es gibt das schöne Sprichwort vom „Skin in the Game“. Ob Aktien, Bitcoin oder eigenes Business: Wer nur die Theorie kennt und nie einen echten Cent riskiert, der wird entweder nie anfangen oder sich nur so langsam fortbewegen, dass es nie zum großen Durchbruch reicht.

Bitte nicht falsch verstehen! Es geht hier nicht darum sinnlose Risiken einzugehen. Aber du solltest möglichst früh mit echtem Geld loslegen – und zwar mit geringen Beträgen. Aber es muss etwas auf dem Spiel stehen, sonst wirst du das Spiel nie ernst nehmen und dabei auch nichts lernen. Das beste Beispiel sind Börsenspiele: Alle versuchen möglichst schnell mit Spielgeld möglichst viel zu gewinnen. Was soll das bringen? Man könnte genauso gut per Los entscheiden, wer gewinnt.

Erwarte nicht, dass dich die anderen verstehen

Wie kann man diesen Witz nicht lustig finden? Du kennst bestimmt auch diese peinlichen Momente, wenn man sich mit jemandem unterhält – und es fühlt sich an, als würde man zwei verschiedene Sprachen sprechen. Und dann fragt man sich: Wer von uns beiden ist jetzt nicht ganz sauber? Die Antwort: Es ist eigentlich egal. Hauptsache: Es geht schnell vorbei. Denn es wird nicht zu retten sein – für beide Seiten.

Meine Erfahrung: Entweder es passt sofort – oder halt nicht. Und je rigoroser man nach dieser Methode verfährt – umso einfacher geht es. Denn wenn ich mich total wohl fühle in meiner Haut (so als würde ich mit meinen besten Kumpels an der Theke stehen oder daheim auf der Couch sitzen) und das nach außen trage, dann komme ich mit 90 Prozent aller Menschen klar. Und der Rest muss sich halt dann mit jemand anders abgeben. Mich interessiert es leider nicht.

Versuche nicht zu gefallen

Dieser Punkt verlängert sozusagen den letzten; denn du solltest dir nicht zu viel Gedanken über die anderen machen. Das verunsichert in erster Linie nur dich – und davon hat keiner was. Achte auf dich selbst – sei zufrieden mit dir und trage es nach außen. Aber mach einen Fehler nicht: Krieche anderen Leuten in den Arsch. Ich finde es einfach falsch, wenn man extra nett zu Leuten ist, nur damit sie einen mögen. Und es wird auch nach hinten losgehen. Fast jeder wird es merken, dass du Fake bist und du wirst genau das Gegenteil bewirken. Sei authentisch! Sei echt!

Ich versuche immer höflich zu sein, aber meine Meinung halte ich nur im Notfall zurück. Menschen mögen das. Niemand hat Respekt vor Ja-Sagern und Menschen, die alles toll finden. Meine peinlichsten Momente in meinem Leben: Wenn andere Sachen in den Himmel loben, die selbstverständlich sind. Sei nett, aber mach Menschen nur Komplimente, wenn du es auch ehrlich meinst.

Ein Buchtipp von mir: Dale Carnegie – Wie man Freunde gewinnt

Wenn du das Richtige tust, treten die richtigen Menschen in dein Leben

Dieser Punkt baut auf dem vorherigen auf. Je mehr du zu dir selbst findest und deinen Weg gehst, umso einfacher findest du die richtigen Menschen. Ihr werdet gemeinsam lachen. Gemeinsam weinen. Und gemeinsam wachsen.

Es hat wirklich etwas mit dem Fokus und der eigenen Ausstrahlung zu tun: Je besser du weißt, was du selbst verkörperst – und was du haben willst – umso einfacher wirst du es finden.

Eine Anekdote aus meinem Leben: Ich habe meiner Ex-Freundin vor ein paar Jahren erzählt, dass ich gerne als Ghost-Writer arbeiten würde. Nur wenige Tage später kam ein Anruf – ich kannte die Person nicht, aber sie kannte mich. Und wollte mich für ein Buchprojekt verpflichten.

Und auch im Privatleben habe ich die Erfahrung gemacht: Konzentriere dich auf jene Leute, die du in deinem Leben haben willst – und du wirst sie finden!

Genieße es!

Man erlebt so viele tolle Sachen. Aber was macht man gerne. Man will sofort den nächsten Kick? Eine noch bessere Party. Noch mehr Geld. Noch mehr Follower. Die Zukunft muss immer besser werden. Und was ist mit jetzt?

Früher hab ich mich über Leute lustig gemacht, die sich über normale Sachen wie einen Sonnenuntergang oder einfach mal ein freies Wochenende freuen. Es ist mir mittlerweile mehr als peinlich.

Mittlerweile gibt es nichts Schöneres als mit Freunden nachmittags im Café zu sitzen oder abends im Restaurant. Einfach Wein trinken, keine Termine … und viel Schwachsinn im Kopf. Gerade gemeinsam über Ideen zu reden, mit Menschen, die du liebst und die ähnlich denken wie du … ich kann mir nichts Besseres vorstellen.

Neue Geschäftsidee der besten Freundin? Machen wir gemeinsam einen Podcast? Urlaub auf Ibiza? Gemeinsam zum Champions-League-Halbfinale in München gegen Real Madrid? Oder fahren wir doch lieber an den Gardasee? Und warum ist jetzt Neo nochmal besser als Ripple? Diskutieren. Träumen. Sich gegenseitig besser machen. Und trotzdem das Jetzt genießen. Ich liebe es …

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