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I. Fail Better: Finde deine Strategie durch Falsifizieren

Ich muss zugeben: Es hat mich schon länger umgetrieben. Ich war nicht zufrieden mit meinem Depot und hatte auch meine Stragie noch nicht 100-prozentig gefunden. Dividenden? Starke Geschäftsmodelle mit Burggraben? Geschützt vor Disruption? Fit für die Digitalisierung? Starkes Management? Starke Marken? Marktführer? Vielleicht noch ein Lock-In-Effekt mit wiederkehrenden Erträgen? Klar, aber es geht auch um die optimale Zusammensetzung von Werten wie Amazon, Walt Disney, Microsoft, Fresenius und Co.

Gerade durch unser YouTube-Format „Roast my Depot“ bei Mission Money habe ich mich im letzten Jahr mit vielen Portfolien unserer Abonennten beschäftigt. So viele Fragen gestellt. Und ich habe sie mir dann auch selber gestellt. Warum hast du diese Aktie im Depot? Was fehlt noch? Und warum glaubst du wirklich an dieses Unternehmen?

Fresenius sollte für mich ein wichtiger Baustein im Depot werden als defensiver Wert. Ich glaubte, das Geschäftsmodell zu verstehen und wähnte mich in Sicherheit. Eine Kompetenz-Illusion? In den letzten Monaten hat die Aktie fast mehr als 50 Prozent verloren. Fail!

Weil ich Fresenius monatlich bespare, fällt der Schaden gering aus. Aber was mich mehr verunsichert: die Scheinsicherheit. Genau wie bei einer vermeintlichen Streuung über ein paar Länder und Branchen (s. Punkt II Diversifikation). Auch BMW bespare ich monatlich. Schon länger zweifle ich an den deutschen Autobauern und ob ich die Entwicklung der Branche langfristig einschätzen kann. BMW und Fresenius überzeugen mich nicht mehr. Auch wenn sich die Aktien wahrscheinlich wieder erholen werden – oder auch nicht? Mein Risiko-Management muss besser werden!

Eine Strategie erscheint mir erst richtig, wenn ich nicht ständig über sie nachdenken muss. Man sollte auch keine Beziehung führen, bei der man jeden Tag drüber nachdenkt, Schluss zu machen. Also feile ich weiter dran und versuche besser zu scheitern. Es lässt sich auch mit dem Prinzip Via Negativa erklären. Man entfernt sich durch Handeln vom Negativen und lernt sozusagen, was man nicht will.

II: Diversifikation kann gefährlich sein

Ende des Jahres habe ich mich gefragt, welche Aktien ich 2019 gerne kaufen würde? Meine Favoriten: SAP, LVMH und Accenture. Sie erscheinen mir alle drei attraktiv und als sinnvolle Ergänzung fürs Depot. Aber werde ich zu Tech-lastig durch SAP? Oder vor allem zu Deutsch? Falle ich dem Home Bias zum Opfer? Also kaufe ich überwiegend Aktien, die mir bekannt sind – aber vielleicht nur eine Schein-Bekanntheit.

Die Wunschliste könnte ich beliebig verlängern: Nestlé, Adobe, Geberit, Colgate, Wells Fargo, Visa, LEG Immobilien, Tencent, Alibaba, Brunello Cucinelli, BB Biotech, Novo Nordisk, American States Water, Waste Management. Und. Und. Und. Das Problem: Wenn man einmal anfängt, wo hört man dann wieder auf? Jede neue Aktie bringt neues Ungleichgewicht.

Und dann kommt noch die Mathematik dazu: Die weltweiten Märkte korrelieren immer stärker. Hedgefondsmanager Ray Dalio hat nachgewiesen, dass eine Diversifikation ab 5 Aktien praktisch keinen Vorteil bei Risiko und Rendite mehr bringt (siehe Chart unten).

Der Heilige Gral von Ray Dalio; Quelle: Ray Dalio – Principles
Der Heilige Gral von Ray Dalio; Quelle: Ray Dalio – Principles

Das Problem: Nur bei Anlageklassen, die sich gegenläufig entwickeln, ergibt Streuung  wirklich Sinn (s. Punkt IV Gold).

Also brauche ich wirklich 10, 20 oder 50 Aktien? Oder hole ich mir damit nur Scheinsicherheit ins Depot – aber in Wirklichkeit viel Arbeit und Risiko. Ich tendiere stark dazu, nur noch meine TOP-5-Aktien zu halten. Sie könnten Teil einer Core-Satellite-Strategie werden. Den Kern macht ein kluger Mix aus ETFs aus, der die weltweiten Märkte  abbildet (auch unter Berücksichtigung der Wirtschaftskraft) und meine Top 5 dienen als Satelliten, die meine Rendite pushen sollen.

III. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist alles

Grade bei unserem zweiten Börsianischen Quartett im November fiel ein Begriff immer wieder: Chance-Risiko-Verhältnis. Ich kann mich auch gut an ein Gespräch mit einem Abonennten Anfang September 2018 erinnern (aus Datenschutzgründen keine näheren Angaben). Er hatte einen Kredit aufgenommen und das Geld in Aktien investiert. Da stand der Dax noch bei mehr als 12.000 Punkten, aber unser Abonnent war selbst bei diesem hohen Dax-Stand schon ins Minus gerutscht, hatte also fast auf dem Allzeithoch sein geliehenes Geld investiert.

Dazu eine Überlegung: Wenn wir rund 10 Jahre Bullenmarkt hinter uns haben, ist die Wahrscheinlichkeit dann sehr groß, dass der Markt nochmal um 50 Prozent steigt über Nacht? Eher nicht! Auf Pump auf weiter steigende Kurse zu setzen – das dient als gutes Beispiel für ein schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis.

„Skin in the Game hält die menschliche Hybris im Zaum.“

Nassim Taleb

Gerade wenn die Märkte gut laufen und die Medien über Hype-Aktien wie Netflix, Amazon und Tesla berichten, fallen viele einem Akronym zum Opfer: FOMO. Das bedeutet „Fear of Missing Out“. Und bei Aktien heißt es nichts anderes, als die Angst eine Chance zu verpassen – nämlich reich zu werden über Nacht. Klappt leider meistens nicht.

Und wer schon investiert ist und die ersten Gewinne eingefahren hat, der fällt gerne dem Overconfidence Bias zum Opfer. Wir halten uns aufgrund von Erfolgen für die größten und überschätzen unsere Fähigkeiten. Grade bei einem Bullenmarkt kann das passieren. Aber der Größenwahn darf nie siegen. Deswegen schaden Schmerzen nicht – also Skin in the Game. Wer schon Geld verloren hat und gescheitert ist, wird diese Fehler an der Börse nicht mehr so oft wiederholen.

Nochmal zum Chance-Risiko-Verhältnis: Wie hoch fällt die Wahrscheinlichkeit aus, dass BMW sämtliche Indizes in den kommenden 10 Jahren outperformed? Und wie groß ist das Risiko, dass andere Player dominieren? Möglicherweise Tesla. Vielleicht Geely. Oder Byton. Oder ein Konzern, den wir heute noch nicht mal kennen. Dazu könnte sich der Markt für Automobile gravierend verändern. Lassen sich künftig noch viele Premium-Autos verkaufen, wenn durch unsere Straßen vollautonome Autos flitzen, in die wir jederzeit einsteigen können und die uns spottbillig von A nach B bringen?

Für mich stimmt das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr, auch wenn ich BMW grundsätzlich für ein tolles Unternehmen halte.

IV. Gold ist ein Muss

Eines vorweg: Ich bin kein Gold-Fan. Die Diskussionen über das Edelmetall finde ich zu dogmatisch. Entweder ist Gold das einzig Wahre – oder es ist Mist. Für mich ist es ein Muss als Beimischung fürs Depot. Denn einige Vorteile muss man der Anlageklasse zugestehen.

Gold ist physisch vorhanden. Ein großer Vorteil aus meiner Sicht gegenüber dem Bitcoin.

Gold ist knapp. Ein großer Vorteil gegenüber Fiat-Währungen wie dem Euro.

Gold hat sich seit Jahrhunderten etabliert.

Und Gold entwickelt sich tatsächlich gegenläufig zu Asset-Klassen wie Aktien. Die Korrelation fällt seit 2000 negativ aus (Quelle: Bloomberg). Gerade während der Crashs konnte man das beobachten. Und auch in den letzten Wochen bewährte es sich wieder als sicherer Hafen.

Momentan macht Gold ungefähr 15 Prozent meines Portfolios aus.

V. Vola alleine sagt gar nichts aus

Nur weil eine Aktie eine niedrigere Vola aufweist als eine andere, muss sie noch lange nicht sicherer sein. Das beste Beispiel: Fresenius vs. Amazon. Vor einem halben Jahr hätten wahrscheinlich die meisten Investoren Fresenius als defensives Investment eingeschätzt und Amazon als deutlich riskanter.

Die Realität spricht eine andere Sprache.

Und noch ein schönes Beispiel zur Vola: Wenn eine Aktie jeden Monat konstant ein Prozent verliert, dann weist sie praktisch keine Schwankung auf. Die nackte Zahl der Vola spricht also für geringes Risiko. Aber pleite geht man mit der Aktie trotzdem!

VI. Performance Chasing ist gefährlich

Wir sind alle der Gefahr ausgesetzt dem Track Record einer Aktie gewisses Vertrauen zu schenken. Fresenius ist das beste Beispiel. Gerade weil der maximale Drawdown eine spannende Kennziffer ist. Das ist der prozentuale Verlust einer Aktie vom Höchstpunkt bis zum Boden.

Aber was sagt es bitte aus, wenn eine Aktie wie Fresenius beim letzten Crash weniger stark gefallen ist als der Markt. Für die Zukunft kann es höchstens ein Hinweis sein, aber nie eine Garantie. So viele Faktoren können die Kurse drücken – gerade bei komplizierten Branchen wie Pharma oder Biotech. Wenn sich die Fakten ändern, bringt die Vergangenheit gar nichts. Und gerade bei Branchen, die gefährdet sind von Disruption oder abhängig von Patenten und Co., lässt sich die Zukunft nie sicher planen. Einen Burggraben gibt es nicht!

Außerdem sollte man beim Performance Chasing immer die Größe der Stichprobe im Auge haben. 5 oder 10 Jahre bedeuten meistens nicht die Welt. Ernsthafte Aussagen lassen sich meist erst ab 40 Jahren oder noch längeren Zeiträumen treffen.

VII. Positive Gefühle sind gefährlich – negative nicht

Zur Euphorie habe ich mich oben schon geäußert. Wenn alle Aktien haben wollen,  kann es gefährlich werden. Aber positive Gefühle können dich auch sonst negativ beeinflussen. Bei unserem Videodreh mit Kolja Barghoorn von Aktien mit Kopf  kam die Frage aus unserer Community, wie er zum Motto „Aktien mit Herz“ stehen würde.

Natürlich versuchen wir alle rational zu handeln, aber auch bei Aktien spielt Gefühl eine Rolle. Jeder hat eine Lieblingsaktie. Aber sollte man sich sowas leisten? Bei unseren Gesprächen für „Roast my Depot“ fiel oft der Satz: „Bei dieser Aktie kann ich ruhig schlafen.“ Aber was ist der Unterschied zwischen einem Verlust von 50 Prozent bei einer Aktie, die ich mag oder bei einer Aktie, bei der ich ein schlechtes Gefühl habe? Natürlich keiner.

So etwas wie Liebe halte ich beim Geld für sehr gefährlich. Lieber mit Angst nach oben. Oder zumindest mit Vorsicht. Nun bin ich wahrlich kein Pessimist, aber bei Aktien versuche ich stets skeptisch zu sein. Negative Gefühle sollte man immer ernst nehmen. Auch wenn viele Gefühle belächeln, unser Bauchgefühl spiegelt eben doch nur eines wider: unsere Erfahrungen. Und die helfen uns oft weiter.

Deswegen habe ich im letzten Jahr den Großteil meiner Amazon-Aktien und meiner Kryptowährungen verkauft. Von Amazon bin ich grundsätzlich überzeugt. Aber es gab mehrere Gründe für meinen Verkauf. Zum einen habe ich die Zahlen gründlich geprüft, als die Kurse einen Rekord nach dem nächsten markierten. Wirklich profitabel und günstig bewertet war das Unternehmen nicht. Hinzu kam noch die spürbare Schwäche des Marktes. Eigentlich wurde das hohe Niveau der Indizes schon länger nur durch wenige Tech-Titel wie Amazon getragen. Ohne Marktbreite kann es auf Dauer nicht funktionieren. Und Tech-Aktien werden bei einer Korrektur in der Regel am heftigsten verprügelt. So kam es dann auch.

Und dann habe ich bei Highflyern wie Amazon immer einen Begriff im Kopf: Regression to the Mean – also die Regression zur Mitte. Nach extremen Ausreißern nach oben wird es eben wahrscheinlicher, dass sich ein Wert irgendwann wieder dem Durchschnitt annähert. Oder wie es im Volksmund heißt: Was hoch fliegt, muss dann wieder fallen. Gerade Aktien die gut gelaufen sind, sollte man im Blick haben, man muss nicht komplett ausssteigen, aber es zeigt sich eben immer wieder, dass nach einem Höhenflug eine Abkühlung kommt.

Und noch ein persönlicher Grund für den Verkauf: Amazon war so stark gestiegen, dass die Aktie einen enorm hohen Anteil meines Portfolios ausmachte. Also war der Verkauf auch eine Form des Rebalancing. Selbst bei einem Portfolio, das nur aus ETFs besteht, muss regelmäßig nachjustiert werden – sonst nehmen jene Märkte oder Branchen, die gut laufen einen immer größeren Wert im Depot ein und man investiert sozusagen nur noch zyklisch. Aber nach dem Gesetz der Regression zur Mitte wäre das falsch: Denn gerade die schlecht gelaufenen Märkte müssen dann übergewichtet werden, weil sie sich langfristig auch wieder dem Durchschnitt annähern, also nach oben streben.

VIII. Value muss man neu denken

Ach, was ist Value doch für ein schönes Wort. Ursprünglich stand es für unterbewertete Aktien, die vom Markt unterschätzt werden. Frei nach dem Motto von Value-Investor Warren Buffett: Bezahle nur 50 Cent für einen Euro. Gerade an Kennzahlen wie einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) ließ sich Value festmachen. Früher wurden die Infos über Unternehmen aber nicht in sekundenschnelle über die ganze Welt verbreitet, es war also leichter möglich in einer Bilanz noch einen Kniff und damit eine Unterbewertung zu finden.

Heute scheint mir das Wort Value vor allem für eines zu stehen: alte und etablierte Unternehmen mit niedrigem KGV. Ein niedriges KGV muss aber noch lange nicht bedeuten, dass die Aktie wieder steigt. Wenn ich mir den MSCI-Value-Index anschaue, finde ich nicht gerade die attraktivsten Aktien: AT&T, JP Morgan, Exxon, Pfizer, Chevron oder Cisco. Tatsächlich hat sich dieser Value-Index auch schlechter entwickelt als der klassische MSCI World.

Mit einer vermeintlichen Value-Aktie bin ich auch im letzten Jahr auf die Schnauze gefallen: General Electric. Die Aktie geriet so stark unter Druck, dass sie auf einmal spottbillig zu haben war. Ich entschloss mich zu einem spontanen Value-Experiment und investierte einen kleinen Betrag. Doch in den folgenden Monaten kristallisierte sich immer mehr heraus, wie kaputt dieses Unternehmen eigentlich zu sein scheint. Mein Experiment habe ich für gescheitert erklärt und die Aktie verkauft. Fail! Ein niedriges KGV kann eben auch heißen, dass ein Konzern schlichtweg vor dem Ende steht.

Nun gibt es immer noch den Konflikt zwischen Value und Growth. Klassische Growth-Aktien sind Amazon oder Netflix. Wachstum zählt, die Gewinne sind erst mal zweitrangig. Nun gibt es nur ein Problem: Mittlerweile haben sich viele Tech-Aktien schon zu Value-Aktien gemausert. Die besten Beispiele sind Microsoft und Walt Disney. Sie zahlen Dividenden, haben eine starke Marke und Marktstellung. Und selbst Apple weist mittlerweile viele Merkmale von Value auf. Solange Unternehmen wachsen und sich dieses Wachstum zu einem fairen Preis kaufen lässt, kann man durchaus von Value sprechen. Also muss man diesen Begriff neu denken.

IX. Keine Angst vor dem Crash oder Cash ist King

Wenn du die ersten 8 Punkte alle berücksichtigt hast, dann musst du einen Crash schon weniger fürchten 😉 Obwohl mein Portfolio im letzten Jahr noch weit entfernt war von Perfektion, hat eine vernünftige Streuung bereits die Verluste begrenzt. Natürlich habe ich die Verluste am Ende des Jahres auch gespürt, aber schlaflose Nächte fürchte ich nicht. Gerade weil ich während des Jahres Aktien verkauft und damit Cash aufgebaut habe, musste ich mich nicht sorgen. Im Notfall lässt sich nachkaufen.

Bei Fresenius habe ich am Tiefstpunkt zugekauft und konnte von dort aus bereits 10 Prozent der Verluste aufholen. Langfristig möchte ich die Aktie trotzdem nicht halten, weil mich der Absturz zuvor eines Besseren belehrt hat.

X. Die Welt wird immer besser

Langfristig sollten wir Vertrauen haben in die Weltwirtschaft und in die Märkte. Deswegen kann es kein Fehler sein langfristig und breit in ETF zu investieren. Die langfristige Entwicklung des Weltaktiendex über mehrere Jahrzehnte ist der beste Beweis dafür. Momentan malen viele schwarz. Die einen fürchten sich vor Populisten wie Trump. Die anderen vor der Digitalisierung. Und dann soll sich auch noch die Wirtschaft abkühlen. Selbst von Krieg wird wieder offen gesprochen. Selbst ein militärischer Konflikt zwischen den USA und China scheint nicht mehr utopisch zu sein. Aber die Lage ist trotzdem besser als die Stimmung. Denn die Welt entwickelt sich immer weiter. Immer mehr Menschen verbessern ihr Leben, verdienen mehr und müssen weniger hungern. Wer es nicht glaubt, dem empfehle ich das Buch Factfulness von Hans Rosling.

Mein Fazit: Alle Aktien, die mich nicht zu 100 Prozent überzeugen, werden 2019 rausfliegen. Bei einem Depot muss es zugehen wie in einer guten Mannschaft: Jeder ist ersetzbar! Aber ich will nicht auf gute Einzelspieler verzichten: Deswegen werde ich mich für meine Top 5 entscheiden und den Großteil meines Geldes auf mehrere ETF verteilen!

1 comment

  1. hey ich beschäftige mich jetzt erst ca 1 1/2 Jahre mit Aktien, ETF´s und co. und fang grad erst an zu investieren (kein schlechter Zeitpunkt aktuell 🙂 aber ich möchte mir deshalb eigentlich kein feedback zu deinem post leisten. Eher meine persönliche Gedanken dazu mit dir Teilen.
    Beim lesen hab ich das Gefühl viele deine aktuellen Analysen sind evtl mehr von emotionalerer Natur geleitet als du es evtl. gerne hättest. Ein Value-Experiment über maximal ein Jahr „GE“ (wie soll das funktionieren ?) Der Value-Index hat schlechter performt, aber diesen fact so pauschal zu berücksichtigen ist ja schon performance chasing, die weitere Entwicklung könnte keiner vorhersagen. Kann sein das ich mich täusche aber ich würde nochmal bissal feedback zu deinen Ideen einholen. Du mischt viel Wissen aus verschiedenen Ansätzen in deinen Überlegungen was es nicht leichter macht rationale Schlüsse daraus zu ziehen. Ich würde z.B. den Verkauf von Fresenius nochmal überdenken zumindest um nicht an „hin und her macht …..“ und relativ weit unten zu verkaufen zwei gängige (psychologische) Fehler zu begehen. Dass die aktuelle Lage der Börse zum überdenken deines Portfolios anregt ist ja gut so aber evtl solltest du keinen harten! Strategie wechsel machen sondern das ganze soft und besonnen angehen (langsames umorientieren, kannst ja ab jetzt nur noch 5 Aktien kaufen/ und ETF´s das sich dein Portfolio Schritt für Schritt anpasst. Aber jetzt nicht überreagieren weil der Bär dich gekratzt hat und ohne einzelne Analysen und co. gute Aktien verscherbeln. usw…….
    lg Georg

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